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Der Jahresplan für 2012

Der Wettkampfplan für 2012 sieht (wie immer) den Start in die Saison beim Gedächtnislauf vor. Am 17.März werden wir wieder von Würzburg nach Gemünden laufen. In diesem Jahr dürfen wir im Rathaus-Innenhof starten, ein ganz besonderes Highlight. Anmeldungen auf der Homepage der Laufgemeinschaft Würzburg.

Danach steht als erster großer Höhepunkt der Ironman70.3 in Mallorca. Dies soll in diesem Jahr für Carolin und mich ein Höhepunkt werden. Die Qualifikation für beide für die 70.3-WM in Las Vegas wäre ein toller Erfolg. Danach bin ich für den IM Frankfurt gemeldet und das Herbstprogramm im Laufen und Triathlon richtet sich nach den Ergebnissen im Frühjahr.

Evtl. steht mit dem Ironman in Cozumel Mexico noch ein touristisches Highlight auf dem Programm, mal sehen...

Die Rückschau auf 2011

Mit dem vergangenen Jahr lassen sich sportlich gesehen für mich sehr wechselhafte Erinnerungen verbinden. Da war zum einen schon im März die Wiederholung des Sieges beim Gedächtnislauf von Würzburg nach Gemünden. Damit war nicht wirklich zu rechnen, zumal ich ja auch nicht jünger werde.

Wenige Wochen später startete ich wieder mal beim Würzburger Residenzlauf über 10 km auf einer 2,5 km-Runde. Bei einem solchen Lauf dabei zu sein, hat was: Rund um das Weltkulturerbe mit mehreren Tausend Läufern. Aber das bringt ja auch Probleme mit sich: Wer sich hier Bestzeiten erhofft, kann diese schnell vergessen, denn ab Ende der zweiten Runde stehen Überrundungen auf dem Programm und das bremst doch sehr. Nichtsdestotrotz: das Event ist super und wenn alles klappt bin ich 2012 wieder dabei.

Der Würzburg Marathon brachte dann nochmal ein echtes Highlight: Ein sechster Gesamtplatz und ein Pdestplatz in der Altersklasse sind ein toller Erfolg. Und wie man auf der Titelseite, sind auch noch schöne Bilder vom Laufen vor Würzburgs Traumkulisse entstanden.

Kurz danach startete beim Gemündener Drei-Flüsse-Triathlon schon der zweite Teil der Saison. Dort gings ja noch ganz gut: Platz 2 der Altersklasse und mit den Zeiten war ich auch ganz zufrieden. Und danach sollte dann eine lange wettkampffreie Zeit für mich, eine Zeit der Vorbereitung auf den IM Regensburg und des Mitfieberns bei Carolins Tria-Wettkämpfen kommen.

Für mich selbst wars ab Juni vorbei mit richtig guten Leistungen. Beruflich bedingt mußte der Trainingsumfang dramatisch zurück gefahren werden, zu viele Ressourcen waren jeweils schon tagsüber verbraucht. Und das setzt eine Spirale nach unten in Teufelskreismanier in Gang. Die Motivation sinkt, die Stimmung gleichermaßen, die Regeneration beim Sport für die berufliche Belastung fehlt und so fordert der Beruf noch mehr Ressourcen (denn der geht schließlich immer vor). Kurz gesagt: sportlich gesehen war das zweite Halbjahr für mich ein Schuß in den Ofen:

Regensburg machte am Wettkampftag seinem Namen alle Ehre: Regen, Kälte, Wind: Da war außer Durchkommen für mich nichts zu holen, zumal mit dieser Vorbereitung (siehe oben). Aber das ging da anderen wie ich weiß genauso. Und ich wollte mich in diesem Jahr keinesfalls qualifizieren. Deshalb war das noch leicht abzuhaken. Vier Wochen später: Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee Das sollte in diesem Jahr der gemeinsame Wettkampf von Caro und mir werden. Ich ahnte schon vorher, dass ich sie nicht mehr halten werde können. Zu groß waren ihre Leistungsfortschritte in diesem Jahr gewesen. Um ca. 1 bis 2 Minuten ließ sie mich hinter sich. Es gelang einfach auf der Laufstrecke nicht mehr, den großen Rückstand, den ich beim Schwimmen und auf der Radstrecke mir eingehandelt hatte, wettzumachen. Aber eigentlich war ich auf Caro ja wahnsinnig stolz.

Der Saisonabschluß beim Laufen war wieder durchwachsen: Erst mein Debakel in Lindau bei der Bayerischen Marathon-Meisterschaft, wo ich mit 12 Sekunden an der Dreistundengrenze scheiterte. Es gab Erklärungen ja, aber das sind Ausreden, die lasse ich nicht gelten. Der Wettkampf war von mir selbst schlecht geplant und vorbereitet. Das hätte nicht sein dürfen.

Da war dann als kleines Trostpflaster nötig, dass ich zumindest im Laufen die Vereinsmeisterschaft bei der LG sowohl auf der 10-km -Strecke und über den Halbmarathon beim Zeiler Waldmarathon errungen hab. Das muss jetzt über den Jahreswechsel halten. Hoffentlich hab ich was aus dieser verkorksten Saison gelernt.

Das Jahr 2010 im Rückblick

Ganz entspannt sollte das Jahr 2010 losgehen. Mein Jubiläumsstart, zum 10. Mal beim Gedächtnislauf  über 44 km von Würzburg nach Gemünden endete mit einem 1.Platz. Allerdings hab ich mir da bereits relativ schwer getan. Nach einer kleinen Pause gings zum Gemündener Drei-Flüsse-Triathlon, wo ich eine ganz gute Figur abgeben konnte. Am Tag danach stand ich schon wieder für die LG Würzburg an der Startlinie für den beim Würzburg-Marathon. Dort bin ich am Tag nach dem Olympischen Triathlon im Spessart nochmal 2:53 h über die 42,2 km gelaufen und hab in der Bayerischen Meisterschaft den dritten Platz in meiner Altersklasse belegt. Mit der Mannschaft hats zum zweiten Platz gereicht.

Die Kulmbacher Mitteldistanz ist seit mehreren Jahren einer meiner Lieblingswettkämpfe. Hier hatte ich Anfang Juni viel Spass. Es gelang mit der Mannschaft des SV 05 Würzburg den zweiten Paltz in der Deutschen Meisterschaft Mitteldistanz zu erringen. Carolin wurde dritte ihrer Altersklasse über die Mitteldistanz. Insgesamt somit ein sehr erfolgreicher Tag für unsere Triathlon-Familie.

Der größte Erfolg gelang jedoch Anfang Juli bei der Deutschen Meisterschaft im Ultramarathon über 75 Kilometer beim Thüringen-Ultra in Fröttstädt. Nach der großen Schleife durch den Thüringer Wald war ich am Ende 4. der Gesamtwertung und Deutscher Meister meiner Altersklasse. Im selben Rennen wurde ich in der Mannschaftswertung nochmals deutscher Meister und in der Seniorenmannschaft M35-M45 ebenfalls: Drei Titel in einem Rennen - eine Superbilanz finde ich.

Vier Wochen später erledigte ich dann mit Anstand die Triathlon-Weltmeisterschaft der ITU in der Langdistanz auf der Strecke in Immenstadt. Schön war, dass Barbara dabei war. Das Wetter war super, der Wettkampf hart, aber wunderschön. Wir haben bei den Eltern von Klaus Neher, dem Inhaber der Reise-Insel in Oberstaufen gewohnt und dabei neue Freunde gewonnen.

Und dann begann die Vorbereitung auf die Mutter aller Schlachten: den Ironman auf Hawaii. Näheres hierzu lässt sich im Blog nachlesen.

Den Jahresabschluss brachte dann meine Teilnahme an der Deutschen Ultramarathonmeisterschaft über 50 km Straße in Bottrop. Hier bin ich zwar ab km 38 etwas eingebrochen, Hawaii steckte halt noch in den Knochen. Aber mit 3:45 h über 50 km reichte es grade noch zu meinem Beitrag, um mit der Mannschaft M35-M45 die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen.

Danach: Saisonende und fast kein Training mehr bis ins Neue Jahr hinein. Insgesamt mehr als 300 Laufkilometer in Wettkämpfen und viele Titel brachten mir eines der erfolgreichsten Jahre meiner Sportkarriere.

Das Jahr 2009 im Rückblick

Nach drei Starts im Frühjahr über die Marathon-Distanz oder länger, beim Kilimanjaro-Marathon am 1. März,  beim Gedächtnislauf am 14. März in Würzburg und bei der Deutschen Meisterschaft im 50 km-Ultramarathon am 18. April 2009 in Hanau-Rodenbach stand dann die Vorbereitung auf die Triathlon-Saison auf dem Plan.

Das Radtraining ließ sich ganz gut an. Hier habe ich meine vom Vorjahr her bekannten Trainingsstrecken bereits erkundet. Besonders schön sind derzeit die Touren Richtung Taubertal. Meine bevorzugten Trainingsrouten habe ich unter den Trainingsstrecken angegeben.

Besonders schwer fiel in diesem Jahr der Wiedereinstieg ins Schwimmen. Auch jetzt noch fallen mir die Schwimmeinheiten besonders schwer.

Im Mai stand mit dem Triathlon in Gemünden der erste Test auf der Kurzdistanz an. Danach ging ich wieder mal in Kulmbach beim Mönchshof-Triathlon über die Halbdistanz, ehe ich dann beim Sommerhöhepunkt am 12. Juli beim Ironman Schweiz in Zürich mit dem 8. Platz meiner AK den Slot für Kona schaffte. Aber die machte ich mein Versprechen vom Frühjahr wahr: Ich hab abgelehnt.

Kona war dennoch in diesem Jahr für mich ein Thema: Am 7. November 2009 habe ich mich in Panama-City in Florida für den Ironman Hawaii 2010 qualifiziert. Und jetzt ist das Jahr rum. 

Vielleicht noch ein Start beim Nikolauslauf in Ochsenfurt und ganz traditionell beim Silvesterlauf in Estenfeld, der in diesem Jahr erst am 2. Januar 2010 stattfindet, aber alles ganz entspannt.

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